Ankern in Alpenlandschaft

Der Wind hat sich jetzt fast ganz gelegt, wir wollen nach Port Saip, welches wir vor einigen Tagen mit dem Auto besucht hatten. CO II muss noch in Mordoğan tanken. Da sie Diesel erst am Nachmittag bekommen können, bleiben sie über Nacht dort und kommen morgen. Wir liegen in diesem kleinen Hafen vor einer spektakulären Landschaft und geniessen mal wieder das normale Hafenleben. Überall freundliche und hilfsbereite Menschen! Da ärgert es einen natürlich schon, wenn sich die Dichtungsmasse, die man in einer teueren Setur-Marina gekauft hat, als veraltet und vertrocknet erweist und angefangene Arbeiten deswegen nicht zu Ende gebracht werden können.  Am Wochenende verkehrt eine Fähre zwischen Foça und dem Hafen, sonst ist es ruhig. Vor dem Minihafenrestaurant läuft ein Fernseher, Familien kommen zum Angeln, auf einem Tisch steht ein Brettspiel immer bereit, an einigen Booten wird gearbeitet. Ruhig und entspannend.

21.6.

Morgenschwimmen im klaren Hafenwasser, CO II kommt fast rechtzeitig zum Frühstück an und findet Platz neben uns. Ulla hat Waschtag, ich repariere die Nachtleuchte zu Ende, jetzt wird sie nicht mehr von der Decke fallen. Bootaufbauten vom Salz befreit. Am Nachmittag laufen wir gemeinsam über eine kleine Anhöhe zum Strand in der Hoffnung, dort einen Supermarkt zu finden. Den gibt es nicht, dafür aber eine schöne Hotelterasse zum Ausruhen direkt über smaragdgrünem Wasser. Abendessen organisieren wir im Hafen mit dem kleinen Lokal der Fischer. Köfte, tavuk, Paprika, alles gegrillt. Während wir warten, kommt noch ein schwedisches Segelboot „Wildrenen“ mit Peter (Schwede) und Jana (Estin) an, sie gesellen sich zu uns und es wird ein netter Abend mit dem Grill neben uns, Wein aus eigenen Beständen und vielem Erzählen.  Nachts bekommen wir mal wieder durch die Luke Besuch von einer Katze, so schläft man wenigstens nicht zu lange!

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