Sa

15

Okt

2011

Auf geht's in den hohen Norden, ein kalter Winter soll uns bevor stehen!

Fr

14

Okt

2011

Ich habe fertig!

Nach 9 Tagen das erste Mal kein Starkwind mehr, kommt einem schon fast komisch vor. Auto aus dem Gelände gebracht, Bootsschlüssel in der Capitainerie hinterlegt. Auf Basis des gestrigen Studiums der Gebrauchsanleitung versucht, den InSight Sounder zum Laufen zu bekommen. UND ES KLAPPT nach zweijährigem Stillstand. Irgendwie hatte sich ein COM-Port verabschiedet, nun läuft er wieder. Für das nächste Frühjahr steht nun noch die Fehlersuche beim Radar an, das muss eine Leitung nicht den richtigen Kontakt haben. Wassertanks geleert. Vom Mast den Geber für die Wetterdaten abgebaut. Mit dem Mechaniker noch einmal die leckende Kühlwasserdichtung angeschaut und festgelegt, welche Teile wir brauchen. Zwischendurch mal wieder Teakbearbeitung. Dann die Batterien vom Stromkreislauf getrennt, die nächsten sechs Monate müssen sie mit sich selbst zurecht kommen. Die Klampenreparatur wird fertig gestellt, das war uns das Wichtigste. Das Boot alleine abgedeckt, Hilfe nur beim letzten Straffziehen. Noch die letzten Reparaturrechnungen beglichen….. die Saison ist zu Ende, morgen um 8:15 geht es zum Flieger nach Marseille, wo ich den letzten direkten Flug von BlueOne nach Helsinki bekommen habe.

Do

13

Okt

2011

Software!!

Teak bearbeitet. Mit der Online-Unterstützung von Navigo versucht, das NMEA-Problem zu klären. Nun weiss ich, wie die zu liefernde Nachricht auszusehen hat, Frage ist nur, wo ich die nun her bekomme. Als Folge der Online-Unterstützung spinnt nun mein See-Navigationsprogramm. Der Standort von Rumbalotte wechselt im GPS zwischen Port Napoleon (da sind wir jetzt) und Stockholm (da sind wir mit dem Boot noch nie gewesen). Mit einigen mutigen Versuchen bei den Einstellungen, bekomme ich das wieder in Ordnung. Es ist schon verrückt, dass man bei diesen Software- und Datenthemen zwar eine Menge von Meinungen hört, aber nur selten jemand tatsächlich bis zur endgültigen Lösung dabei ist. Sicherheitshalber habe ich erstmal das Binnen-Navigationsprogramm wieder vom Rechner de-installiert. Am Nachmittag den Mast umgelegt und winterfest gemacht. Während der Happy-hour des Josephine-Restaurants bei zwei Bier eingehend die Gebrauchsanleitungen für Sounder und GPS studiert, morgen kommt die Umsetzung in die Praxis.

Mi

12

Okt

2011

Wind, Wind, Wind

Schon am frühen Morgen pfeift der Wind durch die Marina, und so  bleibt es bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosen Himmel den ganzen Tag bei heissem “Wüsten”wind. Kühlschrank abgetaut, Log-Geber ausgebaut und gereinigt, Aussenbordmotor auf dem Deck über Heckkabine verstaut. Die Stütze für den Mast angebracht. Die Abdeckung des alten Navigations-PC hervorgeholt, der Tischler wird sie mit meinem Material dem neuen PC anpassen. Ebenfalls wechselt er zwei Holzleisten, die vor 2 Jahren in der Türkei statt Teak eingebaut wurden. Im Laufe des Tages bringt er die Glasfibermatten bei der Klampenreparaturstelle an, am späten Nachmittag wird Gelcoat aufgetragen. Kleine Reparatur am Kiel ging gleichzeitig. Bei der Nachkontrolle der Mechanikerarbeiten festgestellt, dass das Kühlwasser des internen Kühlsystems an der Backbordmaschine doch noch leckt, allein Schrauben anziehen hat nicht geholfen. Nun werde ich während des Winters nach den Dichtungssätzen suchen, wird wohl wieder ein  gleiches Abenteuer wie vor 4 Jahren in Flensburg. Wollte ein neues Programm aus dem Internet auf den PC laden, nun streiken 2 USB-Anschlüsse. Unser Navigationsprogramm zeigt keine GPS-Daten. Das dürfte nun damit zusammen hängen, dass NMEA-Daten tatsächlich nur für eine Sichtquelle zur Verfügung stehen, wie der Lieferant des neuen Systems mitgeteilt hatte. Allerdings ging ich davon aus, dass ein System auch immer beliefert wird. Scheint nun aber nicht der Fall zu sein, sondern wenn mehrere Anwendungen auf dem Rechner installiert sind, wird auf keiner davon etwas angezeigt. Morgen wird erneut  getestet. Mit dem Dremel-Gerät die zu lackierenden Stellen weiter bearbeitet.

Di

11

Okt

2011

Mechaniker fertig

Klampenreparatur geht weiter. Auf der Flybridge die neuen Lautsprecher montiert. Antifoulingarbeiten für das Frühjahr vereinbart. Vom Metallverarbeiter war ein Angebot gekommen, was Regis mir gar nicht weiter geben wollte: 600 € für die PC-Abdeckung und 120 € für zwei Montageringe, der Mensch will wohl schnell reich werden! Auf der Post die Ölproben zum Analysieren aufgegeben. Auf dem Weg dorthin war endlich einmal auch die Schleuse und die Hebebrücke in Betrieb. Letzte Festmacher durch die Waschmaschine laufen lassen. Mit Mechaniker Bugstrahlruder überprüft, alles in Ordnung. Aussenbordmotor gespült und Öl gewechselt. Dann hat er Schrauben am Generator festgezogen, ein leckendes Dieselrohr repariert und die gestern gewechselten Bautenzüge eingestellt. Habe die in der Bilge liegenden Leitungen so hoch wie möglich befestigt, weil wir im nächsten Jahr vielleicht Wasser in die Bilge lassen müssen, um das Boot für die Durchfahrt bei den kritischen Brücken tiefer zu bekommen. Weiter gemacht mit Lack abschleifen. Einige Teile dem Tischler zum Lackieren gegeben. Zum Tagesschluss Fahrräder verstaut und auf der Flybridge Gestell für die Abdeckung aufgestellt.

Mo

10

Okt

2011

Der Tag des Mechanikers

Der Tag des Mechanikers – und des immer stärker blasenden Mistrals bei wolkenlosem blauen Himmel. Steuerbordmotor mit Reinigungslösung für Einspritzdüsen und Dieselverteilerpumpe laufen lassen. Schwer zu sagen ob er danach weniger gequalmt hat, wir sehen es im Frühjahr. Beide Motoren und Generator gespült und Konservierungsflüssigkeit zugegeben. Impeller der Kühlwasserpumpe am Steuerbordmotor gewechselt. Dichtungsschrauben am internen Kühlsystem des Backbordmotors angezogen, scheint jetzt dicht zu sein. Kühlwasserventile durch längere Bedienung leicht(er)gängig gemacht. Wellenöl der Backbordwelle abgesaugt und neues Öl eingefüllt. Bautenzüge für Gas von Flybridge zum Salon erneuert, morgen wird Feineinstellung gemacht.

Tischler bringt die geleimte Bugkiste, Kapitänsstuhl und reparierte Fliegenfensterrahmen zurück. Meine Montage der Bugkiste dauert eine Weile, bis sie endlich so sitzt wie zuvor. Mit Mechaniker Helfer das Biminigestell für den Winter umgelegt. Randsäume der Abdeckung des Dinghis nähen lassen, umsonst!  Elektriker montiert am Nachmittag neue Leuchte neben den Generator. Zwischendurch habe ich immer wieder schlechten Lack abgekratzt, zum Lackieren werde ich bei dem Wind allerdings kaum kommen. Die Fläschchen für die Öltests sind endlich angekommen. Formulare ausgefüllt, morgen gehts damit zur Post. Und schliesslich noch einmal Festmacher in die Waschmaschine gesteckt. Für 6 € kommen fast neue Seile heraus! Kurzer Spaziergang in nahe gelegenen Schutzgebiet der Camargue, sah aus wie verkrautete Moore in Finnland.

So

09

Okt

2011

Rumpf gereinigt

Flybridgekissen und Festmacher in Bugkabine verstaut. Fender gereinigt, ebenfalls in Bugkabine. Gassystem geschlossen. Rumpf mit italienischem Spezialreiniger gewaschen und hinterher festgestellt, dass der Reiniger am Bug Spuren hinterlassen hat. Also da noch einmal mit Feinschleifmittel ran. Begonnen, die zu reparierenden Teakstellen zu schleifen. Den ganzen Tag lang wieder  starker Wind und unglaublich klares Licht mit blauem bis türkisem Himmel. Kurz vor Sonnenuntergang noch mit dem Auto Richtung Plage Napoleon gefahren und fotografiert, viele Flamingos. 

Sa

08

Okt

2011

Kapitän allein an Bord

Bringen Ulla am Morgen zum Flughafen, Aussentemperatur zum Frühstück 10°C!. Auf der Rückfahrt im Baumarkt vorbei gefahren, auch tatsächlich Kunststoffnetze für unsere Fliegen-/Mückenfenster gefunden und diese auf die fertigen Rahmen später montiert. Sie sind besser, als unsere alten Drahtnetze. Der Wind lässt in keiner Weise nach, Blick in Langzeitprognose im Internet zeigt, dass es so bis nächsten Freitag weiter gehen soll.Bei dem starken Wind keine Lust gehabt, das Boot aussen zu waschen, ausserdem holte irgend jemand die gestern abend zurecht gelegte Leiter weg. Heck- und Bugkabine aufgeräumt,  alles Unnötige wintergerecht verstaut und nach Finnland zu transportierende Sachen aufs Zimmer gebracht. Lieferant des Navigationsprogrammes hat bereits geantwortet. Nach seiner Information sind NMEA-Daten so programmiert, dass sie jeweils nur in einem Programm gezeigt werden können. Das würde allerdings heissen, dass ich unser Hauptdatennetz abschalten müsste. Werde das Thema weiter diskutieren.  Zum Abschluss Büchertausch am Regal im Restaurant und noch Sonnenschutz und Hecktürenabdeckung in die Waschmaschine gesteckt.  

Fr

07

Okt

2011

Mistral und Temperatureinbruch

Gegen Mittag sind wir wieder in Port Napoleon. Das Wetter hat total umgeschwenkt, es ist stark windig und die Temperaturen sind 10°gesunken. Bugkiste ist fertig geleimt, der Tischler ist dabei, die Heckklampe wieder zu montieren. An den Seiten der aufgesägten Stelle ist ebenfalls Holz erneuert worden, die Arbeit sieht gut aus. Abdeckung des Dingi in Maschine gewaschen. Dann mit dem neuen Navigationsprogramm gearbeitet. Die AIS-Signale kommen ohne Probleme. Beim GPS dagegen findet das Programm zwar den erforderlichen COM-port und im NMEA-Netz laufen die Daten, aber die werden vom Programm nicht angezeigt. Schreibe den Lieferanten an.

Do

06

Okt

2011

Halbtagsarbeit und Besuch in Beziers

Mit Mechaniker diskutiert über die weiteren Arbeiten, am Montag geht es weiter. Festmacher in Waschmaschine “entsalzt”. Motor des Dingis abgebaut und Dingi unter dem Boot verstaut. Die Bewachsung an allen Durchlässen entfernt. Ankerkette heruntergelassen, gespült und am Nachmittag zurück hochgezogen. Deck geschrubbt an der Stelle, wo der Bugkasten wieder hin kommt, der zur Zeit in der Werkstatt geleimt wird. Flybridge und Deckaufbauten gewaschen. Scheibenwischermechanismen vom Salz befreit, jetzt funktionieren sie wieder. Navigationsprogramm installiert, so weit alles in Ordnung.

 

Am Nachmittag sind wir mit dem Auto 3 Stunden nach Beziers gefahren, haben schwedische Freunde Inger und Sören besucht und bei ihnen übernachtet.

Mi

05

Okt

2011

Rumbalotte auf dem Trockenen

Pumpenantrieb in das alte Gestell eingebaut. Fliegengitter weiter geleimt. Die Racor-Filter gewechselt, war eine ziemliche Schweinerei, weil unsere Tanks voll sind und Diesel trotz abgeschalteter Leitung weiter lief. Luftfilter des Backbordmotors gereinigt. Neue Leuchte für den Motorraum bestellt, der Schalter der alten war nicht zu reparieren. Getriebeöl gekauft. Mit Metallverarbeiter das Modell unserer PC-Abdeckung angesehen (lies sich gut aus der Pappverpackung der Bohrmaschine machen). Er wird ein Angebot machen, ebenfalls für die Installationsringe unserer Drehzahlinstrumente auf der Flybridge. Mechaniker ist erst morgen wieder da, dann können wir über die weiteren Massnahmen sprechen.

 

Nach dem Mittagessen Rumbalotte aufgeräumt, um 16:00 wird sie auf Land gesetzt. Das läuft alles äusserst professionell, die Gestelle sind super. Wir bekommen einen Platz zwischen zwei höheren Segelbooten und sind somit gut gegen die starken Winde im Winter geschützt. Wasser und Strom direkt am Boot. Es steht nur so hoch, dass ich mir eine längere Leiter besorgen muss, um alle Arbeiten erledigen zu können. Ulla lässt unsere Festmacher durch die Waschmaschine laufen, jetzt sind sie wieder weich. Im Büro ist unser Navigationsprogramm für die Binnenstrecke angekommen, ich bin gespannt, wie es funktioniert. Auch die 40 cm langen “Heringe” zum Festmachen an Kanalufern sind bereits gekommen. Dagegen ist nichts von den bestellten Öltests zu sehen.

Di

04

Okt

2011

Schreiner, Mechaniker, Elektriker



Wieder gewaltiger Morgentau wie auch schon in den letzten Tagen, alles ist nass. Vom Mechaniker, der Punkt 8:00 da sein sollte, ist nichts zu sehen. Ich wollte das Treffen ja eigentlich auf 8:30 verschieben, das ging aber nicht. Er erscheint dann nach dem Mittagessen, dazu später. Während des Wartens von unseren Fliegenfenstern die kaputten Drahtnetze und alle Klammern entfernt. Einige Rahmen müssen wieder geleimt werden. Kurz nach 9:00 erscheint der Schreiner und beginnt, die ausgebrochene Klampe abzubauen, d.h. ein gutes Stück der Seitenwand wird heraus gesägt. Sein Fein-Multermaster (neues Model) ist zu gross, um zwischen Klampe und Deck zu kommen, mein älteres Model hilft weiter. Unser Erstaunen ist gross, als wir feststellen müssen, dass die Klampe nur mit Unterlegscheiben und Muttern befestigt und keine Stahlplatte als Verstärkung hinterlegt war. Das Holz an der Stelle ist teilweise etwas feucht! Der Schreiner hatte auch schon die Bugkiste geleimt und den Kapitänsstuhl repariert, die Arbeiten gehen gut voran.

 

Ich bereite die Montage einer neuen Steckdose vor, die vom Inventer Strom bezieht.Einziger Platz ist unter der oberen Treppenstufe in die Bugkabine. Als erstes muss ich die Stufe mit 4 neuen Schrauben befestigen. Dann erscheinen gleichzeitig verspätet der Mechaniker und termingerecht der Elektriker, der muss nun etwas warten. Dem Mechaniker alle Punkte betreffend Motoren und Generator erläutert und gezeigt. Er dichtet eine leckende Leitung (? bin nicht ganz sicher), schaut in den Dieselgrobfilter des qualmenden Backbordmotors, ohne vorher Saugtücher darum zu legen. Also erst einmal ein Schuss Diesel in die Bilge. Wir lassen die Motoren laufen, Endergebnis: diese alten Motoren qualmen gern, man kann eigentlich nichts machen, gefährlich ist es auch nicht, wir kennen die Motoren nicht, Service ist rausgeworfenes Geld. Also lassen wir es eben und verqualmen vorläufig weiter die Umgebung. Dann ist Mechaniker und der Serviceverantwortliche auf einmal wieder weg und alle anderen Punkte sind offen geblieben, keine Ahnung ob hier jemand etwas machen will. Alles andere werden wir nun morgen klären.

 

Der Elektriker hat sich mit einer nicht funktionierenden Leuchte im Motorraum geschäftigt und will versuchen, einen neuen Schalter aufzutreiben. Dann haben wir gemeinsam die neue Steckdose fertig montiert. Als nächstes Beleuchtung für unseren Kompass im Salon angeschlossen und dann hat er die Instrumentenbeleuchtung auf der Flybridge in Ordnung gebracht. Mit Ulla sind wir am späten Nachmittag nach Martigue in den Baumarkt gefahren und haben eine neue billige Bohrmaschine als Antrieb für unsere Ölwechselpumpe gekauft.

Mo

03

Okt

2011

Ölwechsel fertig, Reparaturen organisiert

In der Capitainerie vereinbart, dass Rumbalotte am Mittwoch um 16:00 aus dem Wasser genommen wird. Bohrmaschine in das Gestell für die Ölabsaubanlage eingesteckt und per Hand so eingeklemmt, dass ich das restliche Öl absaugen konnte, war nicht mehr viel. Dann der ewige Kampf, den Öl- und den Dieselfilter auf der Steuerbordmaschine zu wechseln. Sie liegen hinter dem Motor, man muss teilweise dahinter kriechen und teilweise über den Motor hinweg greifen, um 11:00 war es dann endlich geschafft. Altöl entsorgt und gleichzeitig “neue” = alte Ölkanister mitgenommen, da unsere inzwischen nicht mehr in Ordnung waren. Zinkanoden an den Motoren gewechselt. Am Nachmittag mit MarineService die anstehenden Reparaturen durchgegangen, wir werden alles auf Stundenbasis abwickeln. Morgen um 8:00 kommt der Mechaniker, um 9:00 der Tischler und nach dem Essen der Elektriker. Neue Lautsprecher für die Flybridge bestellt. Die zu leimende Bugkiste abgebaut und mit Kapitänsstuhl zur Tischlerei gebracht. Regis gibt mir Hinweise, die Süsswasserpumpe zu überprüfen, sie müsste 11 l/Minute leisten. Bei uns sind des am Wasserhahn 4 l, direkt am Ausgang der Pumpe gemessen jedoch die normalen 11 l. Dann die Filterpatrone aus dem Filter genommen und erneut am Hahn gemessen und dort auch die 11 l erreicht. Filterpatrone gewechselt, Problem gelöst. Zum Schluss noch den Lärmschutz des Generators abgebaut, damit wir morgen mit dem Mechaniker an alle Komponenten heran kommen.

So

02

Okt

2011

Pumpenantriebcrash

Ölwechsel an der Reihe. Zuerst das Getriebeöl gewechselt, dabei festgestellt, dass beim Steuerbordgetriebe im Verschluss eine Stahlfeder fehlt. Kein grosses Problem, aber irgendwo werden wir eine finden. Beim Ölabsaugen des Backbordmotores beginnt der Bohrmaschinenantrieb der Pumpe komische Geräusche von sich zu geben, aber in etwas über einer Stunde sind die 16 l Öl dann abgesaugt. Neuen Ölfilter drauf, Dieselfeinfilter gewechselt, alles ok. Kurz bevor die Steuerbordmaschine abgesaugt ist, stellt die Bohrmaschine den Betrieb ein. Ich glaube, dass die Kohlen gewechselt werden müssen, bzw. vielleicht am Einfachsten eine neue Bohrmaschine besorgt werden muss, kann billiger sein als die Reparatur. Da es heute Sonntag ist, höre ich um 17:00 eben auf. Vorher noch die Schrauben der Reling gekennzeichnet, die neu befestigt werden müssen. Ulla hat am Tag die Fendersocken durch die Waschmaschine laufen lassen, sehen aus wie neu. Wir fahren mit dem Auto an den Strand Napoleon. Links Industrieanlagen, rechts die Camargue mit Marschland, Kanälen und vielen Vögeln. In Port Sant Louis haben wir dann Probleme, am Sonntagabend ein Restaurant zu finden, alles geschlossen. Bei Pizza Yo in einer Seitenstrasse gibt es die Rettung.

Sa

01

Okt

2011

Waschtag

Am Morgen mit Taxi nach Arles gefahren und Mietwagen abgeholt. 2 Wochen Citroen Picasso 300 €, in Italien hätten wir ihn zu diesem Preis wahrscheinlich 4 Tage bekommen. Dafür sind dann eben die Internetverbindungen in Frankreich um das Vielfache teuerer als in Italien. In der Marina gibt es aber ein freies WiFi, was auch gut funkioniert. Die Besitzer der gegenüber liegenden Grand Banks besuchen uns, sie gehören auch zum AMGB, in den nächsten Tagen werden wir zusammen sitzen. Bimini und die restlichen Textilien der Flybridge gewaschen. Stahlrohre Flybridge geputzt. Alle Werkzeuge und Ersatzteile hervorgeholt. Damit hat sich die Rumbalotte nun in ein Arbeitslager verwandelt, Ulla ist nach dem Mittagessen gleich in unser Apartement im Gebäude der Capitainerie gezogen. Ich mache das stückchenweise, bei jedem Gang etwas im Rucksack mitnehmen. Die Socken von den Fendern gezogen; allerdings dauert es eine Weile, bis wir den Verschlussmechanismus im Griff haben. 

Geräte von der Flybridge abgebaut. MarineService testet unser VHF-System, können ebenfalls keine Probleme feststellen.