Drei Tage bei den Fischern

100909

Aus der Mama Cocha schält sich eine müde Mannschaft. Sie waren am Vortag wegen des Transitlog mit dem Bus in Taşucu gewesen, bei der Rückfahrt in den falschen Bus geraten, irgendwo im Dunkeln abgesetzt worden und erst mit Hilfe eines freundlichen Mannes nach Taşucu zurück gekommen und nun in den richtigen Bus gelangt. Nach Mitternacht waren sie dann am Boot. Wir fahren um 8:30 los. Bis zum Kap Anamur ist das Meer glatt, aber dort sieht man schon von weitem die Schaumkronen. Es bläst aus Nord/Nordwest mit 4 Bf, lässt sich noch gut aushalten. Später lässt der Wind dann nach. Im Hafen Gazıpaşa sind diesmal mehr grosse Fischerboote als bei unserem ersten Besuch. Am kurzen Anleger liegt immer noch die Dima und wir legen uns an das andere Ende. Später kommt die englische Open Retourn, ich winke sie in die Lücke und fahre mit dem Rad ins Zentrum und suche den Weg zur Festung auf dem Berg neben dem Hafen. Nach der Rückkehr sundowner mit Bill und Pia. Abendessen im Strandrestaurant.

 

Weitere Fotos von dieser Route (Herfahrt) findest Du hier!

110909

Da wir jetzt einige Tage Zeit gewonnen haben, bleiben wir in Gazıpaşa. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zu den Ruinen, um auf die Festung zu klettern. Unten finde ich das Mausoläum für den römischen Kaiser Trajanus, der hier gestorben war, römisches Bad und Odeon. Zur Festung führt ein Pfad mit Stufen, auf dem Weg und von oben hat man einen phantastischen Ausblick.

120909

In der Nacht gab es starken Wind, erst aus Süd und später genau entgegengesetzt aus Nord. Die Dima hing fast auf der Open Retourn und die rückte uns auf die Pelle. Nachdem der Wind drehte, war das Problem gelöst. Dann der erste Regen nach dem 4.6.!! Die Wettervorhersage für heute verspricht auch Regen, wir bleiben noch in Gazıpaşa. Der Kapitän eines der Fischtrawler schwimmt zu uns herüber und nach vielem Erzählen holt er für uns beide Boote frischen Fisch. Am Nachmittag wieder im Strandrestaurant zum Internetten. Bill und Pia sind ebenfalls da, wir unterhalten uns, bis der Regen eine Pause macht und wir einigermassen trocken zu den Booten zurückkommen. Abends dann ringsherum Wetterleuchten, Gewitter und Regen, aber überhaupt kein Wind.

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